Der nächste Pokal-Coup der Eintracht!

(Uwe Mühling) Nach dem Sieg im Viertelfinale gegen die DJK Fiegenstall hat die Eintracht Kattenhochstatt nun auch im Halbfinale des Frauenfußball-Bezirkspokals wieder einen Bezirksoberligisten ausgeschaltet: Durch einen 3:1-Sieg gegen den TV Büchenbach zog das Team von Trainerin Maria Makowska ins mittelfränkische Endspiel ein.

Bei der früheren polnischen Nationalspielerin und Deutschen Meisterin (mit Turbine Potsdam), die seit vergangenem Sommer die Eintracht-Mädels coacht, war die Freude über den Erfolg ebenso riesig wie bei der Mannschaft, bei Spielleiter Stephan Rührer sowie bei den Fans. Dass alle im Team sehr konzentriert und diszipliniert mitziehen, nannte Makowska als einen wesentlichen Aspekt, warum es bei den Kattenhochstatterinnen derzeit so hervorragend läuft – was auch in der Bezirksliga Süd mit Tabellenrang drei gilt.

Drei Spiele binnen fünf Tagen

Die Eintracht hatte an Ostern ein Mammutprogramm mit drei Spielen binnen fünf Tagen zu bewältigen. Nach den Bezirksliga-Siegen am Gründonnerstag und Karsamstag gegen Wallnsdorf und Sulzkirchen folgte am Ostermontag gleich der Pokalknüller gegen das BOL-Team aus Büchenbach. Angesichts der hohen Belastung der vergangenen Tage war der Pokal-Coup gegen den Favoriten umso höher einzustufen.

Im Endspiel trifft das Eintracht-Team nun erneut auf einen Bezirksoberligisten, nämlich die DJK Nürnberg-Eibach, die sich im anderen Halbfinale mit 2:1 beim FC Pegnitz behauptete. Termin ist voraussichtlich am Donnerstag, 14. Mai (Christi Himmelfahrt), Genaueres zum Finale um den „Hiscox-Bezirkspokal“ wird noch bekannt gegeben.

Das Halbfinale vor über 100 Zuschauern in Kattenhochstatt war bei bestem Fußballwetter ein sehr faires und gutes Spiel von beiden Seiten. Der gastgebende Bezirksligist und die BOL-Truppe aus Büchenbach lieferten sich ein Match auf Augenhöhe und mit dem besseren Ende für Kattenhochstatt. Zunächst ging der TV 21 in der 34. Minute durch Vanessa Klupp mit 0:1 in Führung, was auch zugleich der Pausenstand war.

Im zweiten Durchgang legte die Heimelf einen Zahn zu. In der 48. Minute verwandelte Carina Pika eine Ecke direkt zum 1:1-Ausgleich. Büchenbach schien daraufhin ein bisschen schockiert zu sein, und die Eintracht legte nach: In der 63. Minute brachte Marlene Streng einen Freistoß gefährlich vors Büchenbacher Tor, und der Ball landete abgefälscht durch Marina Zippel zum 2:1 im eigenen Netz.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Kattenhochstatt mehr Zugriff auf das Spiel und ließ defensiv fast nichts zu. Einmal musste Torhüterin Marie Blischke mit einer Glanztat den möglichen Ausgleich verhindern. Nach Zuspiel von Laura Eder machte dann in der 87. Minute Christina Rührer den Deckel drauf: Sie traf mit einem schönen Linksschuss zum 3:1-Endstand, wobei die TV-Keeperin etwas unglücklich aussah.

Nach dem Schlusspfiff bejubelte die Eintracht den Erfolg, der auch „vollkommen verdient“ war, wie Spielleiter Stephan Rührer befand. „Die Moral und der Kampfgeist haben heute gesiegt“, sagte er weiter.

Eintracht Kattenhochstatt: Blischke, Streng, Ossinger, Julia Rührer, Jeworrek, Görg, Gutgesell, Christina Rührer, Pika, Eder, Larissa Pfeifer (eingewechselt: Erdmannsdörfer, Mürl, la Rocca, Roßkopf, Katharina Pfeifer).

EKHW – (SG) Dittenheim/ Gnotzheim II: 4:0

Die Eintracht begrüßte die (SG) Dittenheim/Gnotzheim II vor rund 80 Zuschauern zum Heimspiel. Von Beginn an waren die Gastgeber spielerisch überlegen und setzten sich bereits in der Anfangsphase in der gegnerischen Hälfte fest. Die erste Chance hatte Dimitrios Kati, der aus halblinker Position abschloss, doch Torwart Andre Ballenberger lenkte den Ball noch an den Pfosten. Ab der 25. Minute häuften sich die Chancen im Minutentakt für die Eintracht. Die mögliche Führung verhinderte eine knappe Abseitsstellung von Marco Thalhauser. Kurz darauf setzte sich Elias Uellendahl stark durch und brachte Tim Henkel gekonnt in Szene, doch erneut verhinderte eine starke Parade den Führungstreffer. Kurz vor der Pause bediente Dimitrios Kati mit einem sehenswerten Pass Adrian Herbst, der ebenfalls am Torhüter scheiterte.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen nicht. Die Eintracht blieb klar überlegen und drängte auf das längst fällige 1:0. In der 56. Minute erlöste Michael Luff die Gastgeber mit einem sehenswerten direkten Freistoßtor und brachte die Eintracht in Führung. In der Folge vergaben die Gastgeber weitere Großchancen. So stand Max Hußendörfer frei vor dem Torwart, doch nach einer unübersichtlichen Szene landete der Ball im Seitenaus. Während die Defensive der Gastgeber kaum gefordert war und gegnerische Angriffe früh unterband, verhinderte Felix Meier in der 79. Minute mit einer starken Parade nach einem Freistoß den möglichen Ausgleich. Im direkten Gegenzug vergab Adrian Herbst aus kürzester Distanz das 2:0. Besser machte es wenig später Christoph Bloß, der mit einem Lupfer auf 2:0 erhöhte. In der Schlussphase schnürte Christoph Bloß nach einer schönen Flanke von Philipp Allertseder seinen Doppelpack zum 3:0. Den Schlusspunkt setzte Tim Henkel, der nach einem Solo über die rechte Seite überlegt ins kurze Eck zum 4:0 einschob.

Nach dem Abpfiff stand ein hochverdienter Heimsieg für die Elf von Daniel Heckel, die damit die drei Punkte am Anton-Schnabel-Weg behielt.

Aufstellung:
Meier, Reitlinger, Allertseder, D. Heckel, M. Thalhauser, Kati, Mürl, Herbst, Uellendahl, Luff, Henkel
Eingewechselt: Bloß, Hußendörfer, Vorbrugg, Neulinger

Der Eintracht Kurier zum Heimspiel!

EKHW – SpVgg Wellheim: 1:0

Die Eintracht empfing zum Jahresauftakt den SpVgg Wellheim. Bereits nach 5 Minuten hatten die Gastgeber die erste gute Gelegenheit. Marco Mürl scheiterte mit seinem Distanzschuss an Torwart Maximilian Schneider. Die erste Halbzeit gestaltete sich über weite Strecken ausgeglichen ohne zwingende Abschlüsse beider Teams – bis kurz vor dem Pausenpfiff. Zuerst hatte Alex Biber auf Seiten der Wellheimer die Chance auf den Führungstreffer, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz an der Latte. Auf der Gegenseite konnte Fabian Biber einen Kopfball von Daniel Heckel noch auf der Linie klären.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung zunehmend umkämpfter. Der erste gute Abschluss gehörte den Gästen. Fabian Biber zielte per Seitfallzieher jedoch über das Tor der Eintracht. Im Anschluss übernahmen die Gastgeber das Spielgeschehen. Michael Luff scheiterte mit seinem Freistoß noch am gut parierenden Maximilian Schneider. Wenige Zeigerumdrehungen später war dieser jedoch machtlos. Kapitän Marco Mürl bediente per Ecke Marco Thalhauser, der wuchtig aus kurzer Distanz zum 1:0 einköpfte. Die Partie nahm abschließend ein unschönes Ende. Fabian Biber auf Seiten der SpVgg Wellheim sah nach einem groben Foulspiel an Daniel Heckel die Rote Karte. Umgehend darauf verwies der Unparteiische Moritz Baumeister Gästetrainer Andreas Weidenhiller nach energischem Reklamieren ebenfalls vom Platz. Nach Abpfiff steht ein verdienter Heimsieg für die Elf um Daniel Heckel nach einer kämpferisch ansprechenden Leistung.

Aufstellung:
Meier, Reitlinger, Allertseder, D. Heckel, M. Thalhauser, Kati, Mürl, Herbst, Uellendahl, Luff, Henkel
Eingewechselt: Bloß, M. Pfahler, Fiedler, Vorbrugg

Der Eintracht Kurier zum Spieltag!

EKHW – SG Kalbensteinberg / Obererlbach: 2:1

Die Eintracht begrüßte die SG Kalbensteinberg / Obererlbach vor rund 100 Zuschauern zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres. Bereits in der Anfangsphase liefen die Gäste hoch an. Die erste gute Abschlussmöglichkeit der SG hatte Kevin Paul, zielte jedoch zu zentral. Anschließend scheiterte Marian Wolff nach schönem Solo an Felix Meier. Nach dem drauffolgenden Eckball machte es Wolff besser und staubte in der 30. Minute zur 1:0 Führung ab. Die Eintracht fand die richtige Antwort und konnte bereits zwei Zeigerumdrehungen später den Ausgleich erzielen. Tim Henkel bediente per Flanke Dimitrios Kati, der aus kurzer Distanz direkt verwandelte.
Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit hatte der eingewechselte Simon Krempl die Chance auf den erneuten Führungstreffer, scheiterte jedoch am gut aufgelegten Felix Meier im Eintracht-Tor. Auf der Gegenseite wurde Stürmer Tim Henkel gut freigespielt und netze per Abschluss mit der Pike in der 61. Minute zum 2:1 ein. Die Gast-Elf erhöhte in der Folge den Druck und hatte durch Simon Krempl noch einen aussichtsreichen Abschluss, der jedoch aus spitzem Winkel verzog. Nach Abpfiff behält die Eintracht aufgrund einer starken kämpferischen Leistung und der besseren Chancenverwertung die drei Punkte am Anton-Schnabel-Weg.

Aufstellung:
Meier, Reitlinger, Allertseder, D. Heckel, Hussendörfer, Kati, Mürl, Luff, Uellendahl, Bloß, Henkel
Eingewechselt: Riess, Herbst, Fiedler, M. Pfahler

Der Eintracht Kurier zum Spieltag!

EKHW – DJK Gnotzheim

Im Landkreisderby gegen den bis dahin Tabellenzweiten DJK Gnotzheim, konnten die Frauen der SpVgg Eintracht Kattenhochstatt einen weiteren Sieg erspielen. Der Sieg war absolut verdient, und die an diesem Spieltag bessere Mannschaft hat gewonnen.
Bereits in der 6. Spielminute ging Kattenhochstatt, nach schöner Vorarbeit von Christina Rührer und Leonie Roßkopf, mit 1:0 in Führung. Torschützin war Laura Eder. Kattenhochstatt erspielte sich einige Torchancen und hätte bis zur Halbzeit gut und gerne mit drei Toren führen können. Auf Gnotzheimer Seite gab es einen gefährlichen Torschuss, den die Kattenhochstätter Torfrau Eleonora la Rocca glänzend zur Ecke lenkte.
Im zweiten Durchgang wollten die Kattenhochstätter Damen möglist schnell die Entscheidung herbeiführen, doch die Gäste hielten dagegen, bis zur 63. Minute. Larissa Pfeifer zog einfach mal ab, und der Ball landete zum 2:0 im Tor der Gäste. Zehn Minuten später machte Christina Rührer mit dem 3:0 den Sack für Kattenhochstatt endgültig zu, nachdem sie mit ihrem Schuss ins lange Eck die Gäste Torhüterin überwand.

In einem sehr fairen Spiel, musste der souverän leitende Schiedsrichter Stefan Tax nur einmal die gelbe Karte zeigen. Für Kattenhochstatt geht’s nächste Woche, Sonntag 11 Uhr, zum Auswärtsspiel zur Eintracht Falkenheim Nürnberg.

Spielerinnen:
la Rocca, Pfeiffer, Streng, Julia Rührer, Pika, Erdmannsdörfer, Görg, Gutgesell, Christina Rührer, Eder, Roßkopf
Eingewechselt: Jeworrek, Ossinger, Jakob

U13 ist Meister!

Wir schreiben den 15.11.2025 – ein Tag, der in die Geschichte der Eintracht Kattenhochstatt eingehen sollte und den dieses noch so junge Team so schnell nicht vergessen wird. Ein Tag wie gemacht für das Finalspiel in der Bezirksliga. Die Sonne scheint, ein leichter Windhauch lässt sich erahnen. Die Temperatur beträgt 12,7 Grad – gerade warm genug, damit Teile des Trainerstabs in kurzen Hosen erscheinen konnten. Ein Knistern liegt in der Luft. Die Spannung steigt, als sich die gegnerischen Mädels vom TV Hilpoltstein auf dem Platz warmmachen.
Die Eintracht-Mädels? Noch in der Kabine und lauschen den letzten Worten ihres Trainers. Was genau besprochen wurde, bleibt ein Geheimnis. Was wir aber sicher wissen: Es hat funktioniert. Mit voller Entschlossenheit betreten dann auch unsere Mädels den Rasen und beginnen ihr Aufwärmprogramm. Zu Gast ist kein Geringerer als der ungeschlagenen Tabellenführer TV Hilpoltstein – 35:5 Tore sprechen für sich. Dahinter, auf Platz 2: unsere Eintracht. Ebenfalls ungeschlagen, aber mit einem Remis und 15:1 Toren. Ein Duell auf Augenhöhe – zumindest auf dem Papier.
Dann pfeift Roland Mayer, die Schiri-Legende vom TSV Weißenburg persönlich, das Spiel pünktlich an. Und sofort ist die Eintracht da! Kein Zögern, kein Abtasten: Die Mädels pressen hoch, schalten schnell um, verlagern clever auf die Außen – und das führt in der 6. Minute zum hochverdienten 1:0. Es ist Kapitänin Marlene, die den Ball aus gut und gerne 15 Metern unhaltbar unter die Latte hämmert. Der Jubel? Unbeschreiblich. Man munkelt, ein Fan habe vor Freude sein Wienerle so fest gedrückt, bis es platzte. Das konnte bis Redaktionsschluss jedoch nicht bestätigt werden.
Zurück zum Spiel: Die Führung schockt den Tabellenführer deutlich. Von der sonst gefürchteten 35-Tore-Offensive sieht man heute nichts. Und das ist klar der Verdienst der gesamten Mannschaft – und der lauten, unermüdlichen Anweisungen unseres Trainers, der mehr Kilometer an der Seitenlinie läuft als so mancher Spieler auf dem Platz. Die „sehr ordentliche“ erste Halbzeit endet mit 1:0 – die Fans dürfen sich in der Pause an den von den Mamas mitgebrachten Speisen und Getränken bedienen. Der Trainer hat wenig zu bemängeln – aber wie wir alle wissen, sind es die kleinen Nuancen, die Spiele entscheiden. Und so gibt’s eine klare Ansage: „Geht aufs zweite Tor – ein 1:0 ist viel zu knapp!“.
Voll motiviert startet die Eintracht in die zweite Hälfte. Pressing, Flügelverlagerung, Umschaltmoment, Restverteidigung – alles läuft wie ein Schweizer Uhrwerk. Die Gäste kommen gelegentlich nach vorne, aber unser Team erstickt jeden Versuch im Keim. Der Schlusspfiff rückt näher – und niemand will es heraufbeschwören, aber allen ist bewusst: Es steht nur 1:0. Zwei Minuten vor Ende passiert es dann: Ein strammer Schuss aus der zweiten Reihe schlägt oben links ein. 1:1. Jubel bei Hilpoltstein, Schockstarre bei der Eintracht. Aber keiner lässt den Kopf hängen – und alle wissen: Nur ein Sieg reicht zur Meisterschaft. Anstoß. Alles nach vorne. Die reguläre Spielzeit ist rum, der VAR bestätigt: Eine Minute Nachspielzeit. Die Eintracht setzt alles auf eine Karte – und bekommt einen letzten Eckball. Jetzt kommt der Moment, der Legende ist: Der Trainer legt den Ball bewusst anders als bei der vorherigen Ecke, die im Toraus endete. Die Ecke wird vom Emma W. direkt verwandelt! Der Jubel kennt keine Grenzen. Selbst in den Nachbardörfern soll die Druckwelle zu spüren gewesen sein. Eine Fan – Emmi B. aus W. – sagte angeblich: „Das ist geiler als beim Club!“. Und wir von der Redaktion sagen: Recht hat sie. Die letzten Sekunden werden stark zu Ende gespielt, Hilpoltstein kommt nicht mehr gefährlich nach vorne.
Abpfiff – und dann gibt’s kein Halten mehr. Spielerinnen feiern, Trainer jubeln, Eltern liegen sich in den Armen. Der Trainer wird hochgehoben – was eine ähnlich große Teamleistung war wie der heutige Sieg. Fußball-Herz was willst du mehr? Spannung, Spiel (fehlt nur noch die Schokolade), dafür gab’s Nervenkitzel bis zum Schluss…

Danke fürs Lesen – und man sieht sich in der Rückrunde.

Eintracht Kattenhochstatt gegen SV Leerstetten ll

Die Damen der Eintracht Kattenhochstatt durften Samstagmittag bei der Landesliga Reserve des SV Leerstetten antreten. Wir wussten, dass ein sehr schweres Spiel auf uns zukommt, da in den Reihen von Leerstetten doch einige gute Spielerinnen mit höherklassiger Spielerfahrung vertreten sind. Also durfte man sich nicht viele Fehler erlauben, und versuchen die eigenen Stärken auszuspielen. Die ersten 15 Minuten gehörten dann auch tatsächlich den Gästen aus Kattenhochstatt, die versuchten den Ball und Gegner laufen zu lassen. Doch dann brachten zunehmend die Leerstettener das Spiel in ihre Hand. Nach einem schönen Spielzug der Gäste in der 26. Minute, legte Christina Rührer quer auf Laura Eder, die zur viel umjubelten 1:0 Führung traf. Leerstetten erhöhte den Druck, doch Kattenhochstatt hielt eisern dagegen. So ging man mit der knappen Führung in die Pause.
Auch im 2. Durchgang machten die Leerstettener mächtig Druck, immerwieder angetrieben durch die Spielmacherin und Torjägerin Christina Heri. Kattenhochstatt hielt dagegen und ließ nicht viel zu. Bei einem Pfostenschuß half dann auch noch das Glück dazu. Kattenhochstatt hatte auch noch die ein oder andere Torchance, doch am Schluss blieb es beim 1:0.

Ein kämpferisch verdienter Sieg für die Gäste aus Kattenhochstatt.

Spielerinnen:
Blischke, Pfeifer, Streng, Julia Rührer, Jeworrek, Gagsteiger, Erdmannsdörfer, Roßkopf, Christina Rührer, Eder, Pika
Eingewechselt: Görg, la Rocca

Eintracht Kattenhochstatt gegen DJK Fiegenstall

Einen echten, aber immer fairen, Pokalfight lieferten sich die Mädels von der Eintracht Kattenhochstatt gegen die Nachbarn von der DJK Fiegenstall. Auch die Fans der beiden Lager beteiligten sich lautstark, was bisschen Emotionen auf den Sportplatz brachte, was aber nach dem Spiel wieder vergessen sein sollte. Im Großen und Ganzen war es ein ausgeglichenes Spiel, was auch das Ergebnis wiederspiegelt. Der Bezirksoberligist aus Fiegenstall hatte dabei die schöneren Spielzüge, was der Bezirksligist aus Kattenhochstatt aber mit Kampf und Siegeswillen wieder wett machte. In der 20. Minute erzielte Hanna Schmid die 1:0 Führung für Fiegenstall. Ihren Schuß konnte die glänzende Eintracht Torfrau Marie Blischke abwehren, der Ball sprang der Schützin an den Oberkörper und von da ins Tor. In der 42. Minute zog die Eintracht Spielerin Carina Pika aus 16 Meter ab, ihr Schuss wurde durch eine Gästespielerin noch abgefälscht, so dass Miriam Eckert, im Tor der Gäste, nur noch das Nachsehen hatte. Mit diesem 1:1 gings in die Pause.
In der 73. Minute verwandelte, wiederum die Gästetorjägerin Hanna Schmid, einen Freistoß flach ins Eck zur 2:1 Führung. In der 85. Minute kam dann die Eintracht Torjägerin Laura Eder zum Zug. Einen zu kurzen Rückpass zur Gästekeeperin schnappte sich Laura, umspielte die Torfrau und schoss aus spitzem Winkel zum viel umjubelten Ausgleich ein. Jetzt musste, wie schon in der letzten Pokalrunde bei Kattenhochstatt, ein Elfmeterschießen über das Weiterkommen entscheiden.
Fiegenstall traf 3x durch Nadine Heß, Hanna Schmid und Amelie Adlkofer, ein Schuß ging an die Latte, einen konnte Marie Blischke entschärfen.
Für Kattenhochstatt trafen 4 Schützinnen, Marlene Streng, Christina Rührer, Julia Rührer und Laura Eder, einen konnte Miriam Eckert parieren.
Letztendlich zog Kattenhochstatt glücklich, aber nicht unverdient gegen einen Klassenhöher spielenden Gegner ins Halbfinale des Bezirkspokals ein.

Spielerinnen:
Blischke, Pfeifer, Julia Rührer, Streng, Pika, Gagsteiger, Erdmannsdörfer, Gutgesell, Eder, Christina Rührer, Mürl
Eingewechselt: Roßkopf und Hoyer

Eintracht Kattenhochstatt gegen SV Aurach

Im vorgezogenen Punktspiel am Donnerstag Abend, trennten sich die gastgebende Eintracht und der SV Aurach mit einer gerechten Punkteteilung. Auf dem schwer bespielbaren Platz gingen die Gäste gleich in der 1. Minute in Führung. Kattenhochstatt war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich gedanklich noch in der Kabine. Auf Grund der Platzverhältnisse kam kein gutes Spiel zustande. Immerwieder rutschten die Spielerinnen weg, oder der Ball versprang. Es dauerte bis zur 43. Minute, ehe Kattenhochstatt zum Ausgleich traf. Laura Erdmannsdörfer bediente mustergültig ihre Mitspielerin Julia Rührer, die mit ihrem 1. Saisontreffer aus 18 Metern traf. Nur 2 Minuten später traf Laura Eder zur 2:1 Pausenführung.
Im 2. Durchgang ähnliches Spiel. Viele weite, hohe Bälle, aber es kam nichts zählbares dabei raus. In der 75. Minute musste man noch den Ausgleichstreffer aus spitzen Winkel hinnehmen. Kattenhochstatt hatte kurz vor Schluß, nach einer Ecke, noch eine gute Change auf den Siegtreffer, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Somit musste man sich mit einem Punkt zufrieden geben.

Spielerinnen:
Blischke, Streng, Görg, Julia Rührer, Jeworrek, Gagsteiger, Erdmannsdörfer, Gutgesell, Christina Rührer, Pika, la Rocca
Eingewechselt: Eder, Pfeifer, Roßkopf, Mürl

EKHW – 1. FC Markt Berolzheim-Meinheim: 0:2

Die Eintracht begrüßte den Spitzenreiter aus Markt Berolzheim vor rund 150 Zuschauern. Bereits nach 5 Minuten hatten die Gäste die erste aussichtsreiche Gelegenheit durch Lukas Stichauer, dieser scheiterte jedoch an Felix Meier im Tor der Eintracht. Dieser war auch beim nächsten guten Abschluss durch Elias Prosiegel zur Stelle und verhinderte den Rückstand. Kurz vor der Halbzeit musste sich dann auch Meier geschlagen geben. Nach einer scharfen Hereingabe über die linke Seite war Prosiegel zur Stelle und schob aus kurzer Distanz zur Führung ein. Umgehend darauf bekam die Gastelf nach Foulspiel noch einen Strafstoß zugesprochen. Moritz Grillenberger scheiterte jedoch vom Punkt am stark aufgelegten Eintracht-Keeper Meier.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein unverändertes Bild. Das Heimteam konnte zwar gut mit dem Tabellenführer mithalten, die wenigen aussichtsreichen Abschlüsse gehörten jedoch den Gästen. In der 75. Minute hatte Elias Prosiegel die Chance auf den Doppelpack, verzog jedoch aus spitzem Winkel. Neun Minuten später machte es Moritz Grillenberger besser. Nach einem sehenswerten Solo schloss dieser souverän zum 2:0 Endstand ab. Das Team um Daniel Heckel konnte zwar lange Zeit gut mithalten, am Ende gewann der Tabellenführer jedoch verdient.

Aufstellung:
Meier, Herbst, Allertseder, D. Heckel, Hussendörfer, M. Thalhauser, F. Heckel, Uellendahl, Luff, Henkel, Riess
Eingewechselt: M. Pfahler, Vorbrugg, Fiedler

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